Besonderheiten von SUPLEX- Federn:
• Kennzeichnung der Montagerichtung -> keine unnötigen Reklamationen durch fehlerhaften Einbau in der Werkstatt
• First- to- Market: Unser Produkt Management kennt heute den Bedarf von Morgen -> ein regelmäßiger Sortimentsausbau hält Sie in der Spur für die Zukunft
• Optimierte Verpackungsgrößen -> geringere Transport- und Lagerhaltungskosten
• Uvm. (Verlinkung „Mehr als nur Federn“)
Nachfolgend eine Übersicht der unterschiedlichen Bauformen:
Die Federtypen
• Miniblockfedern (aus inkonstantem Draht)
Miniblockfedern werden ausschließlich an der Hinterachse verbaut. Diese Federn haben die Form eines Rugby Balls und sind sehr platzsparend. Diese kompakte Bauform ermöglicht eine große Raumausnutzung bei der Konzeption des Kofferraums. Miniblockfedern weisen grundsätzlich eine progressive Federrate auf.
Diese Progression wird durch den verwendeten Inkonstantdraht und den variablen Federdurchmesser bewirkt. Da sich die einzelnen Windungen der Feder beim Einfedern ineinanderlegen, reduziert sich die Anzahl der aktiven Windungen und die Federrate erhöht sich weiter.
Das Resultat: eine komfortable Federung im unbeladenen Zustand und eine straffere Abstimmung, sobald eine höhere Beladung vorliegt.
• Zylindrische Federn (aus konstantem oder inkonstantem Draht)
Zylindrische Federn können sowohl eine konstante als auch eine progressive Federrate vorweisen.
Die Federrate wird u.A. durch Drahtdurchmesser und Windungsabstand bestimmt. Wird eine progressive Federrate benötigt, wird diese durch einen inkonstanten Drahtdurchmesser und/oder einen variierenden Windungsabstand erzielt.
• Kraft- Mittelpunkt- Federn werden auch als Bananenfedern oder Side Load Feder bezeichnet.
Sie sind aus konstantem Draht gefertigt und stellen heute die am meisten verwendete Federform in Kombination mit MacPherson Federbeinen dar (ca. 80 % aller Fahrzeuge). Sie können sowohl Quer- als auch Längskräfte kompensieren. Im ungespannten Zustand ist dieser Konstruktionstyp an der gekrümmten Form (ähnlich einer Banane) erkennbar. Durch die Aufnahme von Querkräften wird der sogenannte „Stick-Slip“ oder „Stucker“ Effekt an den Stoßdämpfer- Kolbenstangen eliminiert. Diese Bauform bewirkt das die seitlichen Kräfte die auf die Kolbenstange einwirken ausgeglichen werden und somit ein feineres und ungehindertes Ansprechen des Stoßdämpfers schon bei bei geringen Stößen erreicht wird. Die erzeugte Querkraft der Feder wirkt sich ebenfalls positiv auf die Lebensdauer des Stoßdämpfers aus.
• Konische Federn (aus konstantem oder inkonstantem Draht)
Konische Federn sind leicht an ihrer Bauform erkennbar. Der Windungsdurchmesser erhöht sich von einem Ende zum Anderen.
Über einen variablen Windungsabstand kann auch hier eine progressive Federrate realisiert werden.
